#39 Liebessprachen: Warum wir darauf Rücksicht nehmen sollen


Wie können Liebessprachen unsere Beziehungen beeinflussen?

Erstmal vielleicht etwas zu den fünf Sprachen überhaupt.
Das Konzept von Fünf Sprachen der Liebe hat Gary Chapmann entwickelt, ein amerikanischer Paar- und Beziehungsberater.
Es geht darum, zu wissen, wann man sich eben geliebt fühlt. Es ist vollkommen normal, dass nicht jeder die gleiche Sprache spricht und auch sehr ratsam das zu überprüfe, damit man das in der Beziehung kommunizieren kann.

Lob und Anerkennung
Hier geht es primär um das Verbale. Wenn jemand diese Sprache spricht, geht es dabei um Komplimente, Aufmunterung und Wertschätzung. Man lässt den Partner wissen, wie stolz man auf ihn oder sie ist, man lobt viel, teilt einfach Liebe in Worten aus. Man braucht dafür auch gar keinen Anlass, aber natürlich zu besonderen Momenten ist so was erst recht wichtig.
Wenn man diese Sprache spricht, ist es eben einem sehr schwer zu verkraften, wenn der Partner mal nichts davon gibt, d.h. wenn der Partner nicht verbal die Liebe vermittelt.

Zweisamkeit
Ich glaube da sagt der Name schon alles. Es geht eben darum, dass man Zeit zu zweit verbringt.
Vor allem geht es wirklich um diese exklusive ungestörte Zeit, also auch Zuwendung ohne Ablenkung, wie zum Beispiel ein Gespräch zu führen und das Handy klingeln lassen, falls jemand anruft, oder Pläne machen für ein ganzes Wochenende zu zweit, oder auch eben Morgen- und Abendrituale.

Geschenke
Auch das ist einfach zu verstehen. Es geht aber nicht nur um Geschenke zu besonderen Anlässen wie Geburtstagen oder Jahrestagen. Es geht auch um kleine Überraschungen, Mitbringsel. Es kann auch wirklich eine Kleinigkeit sein, wie zum Beispiel die Lieblingsschokolade oder Lieblingssaft beim Einkaufen, wenn der Partner das allein erledigt.

Hilfsbereitschaft und Unterstützung
Hier ist es wichtig, eben Hilfe zu bekommen. Nicht nur wenn man danach fragt! Es ist einem dann sehr wichtig, dass zum Beispiel Dinge einfach abgenommen werden. Das empfindet man dann als Liebe. Und natürlich in Situationen, wo es einem schlecht geht oder wo man überwältigt ist, ist es umso wichtiger, dass der Partner dann da ist und unterstützt.

Zärtlichkeit
Taten zählen mehr als Worte. Hier geht es um Streicheleinheiten, Umarmungen, Küssen, Hände halten. Die Berührung spielt hier eben die größte Rolle.

Es ist soo enorm wichtig, diese Liebessprachen zu verstehen. Warum?

Wenn man etwas in der “falschen” Sprache vermittelt, wird das gar nicht oder nur wenig verstanden. D.h. es kann eventuell dazu führen, dass man ganz viel Energie investiert und sich denkt: Man macht ja schon so viel, aber das wird ja gar nicht als Liebe empfangen.

Die Unterschiede verstehen, akzeptieren und damit arbeiten.
Auf gar keinen Fall bewerten!

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