#85 Minimalismus Game: 31 Tage aussortiert


Wie lief es, und was hat es denn überhaupt gebracht?

31 Tage lang hab ich das nun gespielt. Ursprünglich ist es für 30 Tage gedacht, aber weil der März 31 Tage hatte, wollte ich das einfach den kompletten Monat durchziehen. Heute ist also der letzte Tag davon, und ich habe bereits alles erledigt.

Ich hab’s geschafft!!! Es ist soooo schön! Und ich bin wirklich stolz auf mich.

Offiziell sind bei mir also 496 Dinge zustande gekommen, die ich dann entsorgt, verkauft oder verschenkt habe. Um eine runde Zahl zu haben, also 500 habe ich auch noch die 4 Dinge extra aussortiert. Also habe ich 500 Dinge nun weniger in der Wohnung. Inoffiziell ist es aber ganz viel mehr, denn ich habe noch insgesamt 5 große Beutel Müll weggebracht, was ich aber nicht aufgenommen habe. Es waren zum Beispiel oft alte Unterlagen, ganz kaputte Dinge, leere Flaschen, Skizzen, Gummibänder, kaputte Socken, alte Postkarten und so weiter.

Ich fühle mich leichter
Ich habe damit auch noch ein bisschen Geld gemacht
Ich habe mehr Raum zum Verstauen
Ich habe generell mehr Raum
Es sieht optisch schöner aus
Ich habe einiges entdeckt, wovon ich nicht mehr wusste

Ich habe angefangen, öfter aufzuräumen, weil es einfacher geworden ist
Ich nutze jetzt öfter Dinge, die ich sonst total gefeiert aber nie genutzt hab
Ich habe mehr Freude daran, was ich besitze
Ich hab viel verschenkt und das war auch cool
Insgesamt ist es dann immer einfacher geworden, mich von Dingen zu trennen, die mir keinen Spaß oder Freude machen, bzw. von den Dingen, die vielleicht gar nicht so gut sind (gerissene Teller, Messer mit angebrochenem Griff, Geschenke, die ich aber nicht nutze oder auch gar nicht so schön finde)

Ich packe nun anders und achte auch darauf auf mein Gut, was ich dann mit mir schleppen werde.
Es schien mir einfach zu viel
Habe mich auf essentielle Dinge fokussiert
Habe geschaut, wie ich mit am wenigsten zurecht komme – sprich, clever kombinieren

Aber vor allem: will ich weiter aussortieren!!

Durch das Spiel merkt man auch gut, in was für einem Überfluss wir leben.
Man kann so sich Minimalismus gut anschauen und langsam anfangen.
Es macht Spaß und motiviert dann, dran zu bleiben.

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